Ausgezeichnet - günstig!

CarSharing ist die ökologisch wie ökonomisch sinnvolle Form, ein Fahrzeug zu teilen. Stadtteilautos eignen sich ausgezeichnet dazu - auch, weil sie günstig sind. Das ist doch (s)einen Preis wert. Wie aber setzen sich die Kosten für Stadtteilauto denn genau zusammen?

Um ein Fahrzeug von Stadtteilauto nutzen zu können, müssen Sie Mitglied bei Stadtteilauto sein. Das heißt, Sie schließen einen Vertrag mit Stadtteilauto, der Ihnen die Nutzung der Fahrzeuge gegen Gebühren erlaubt.

Kaution und Monatsbeitrag

Voraussetzung dafür ist die Hinterlegung einer "Kaution" von EUR 500,-. Dieser Betrag dient einerseits der Sicherheit von Stadtteilauto im Falle von Ihnen verursachter Schäden. Diese sind bis auf einen Restbetrag durch die Teilkasko-Versicherung abgedeckt. Andererseits wird mit Ihrer Einlage auch der Fuhrpark finanziert. Das spart der Car-Sharer-Gemeinschaft erhebliche Zinsen. Nach Austritt bei Stadtteilauto bekommen Sie die "Kaution" in voller Höhe rückerstattet.

Neben der Kaution fällt ein Monatsbeitrag von derzeit EUR 7,- an. Er ist für die Bereitstellung der täglich 24-stündigen Buchungsmöglichkeit notwendig. Die Buchungszentrale muss schließlich auch dann für Sie erreichbar sein, wenn Sie monatelang kein Fahrzeug von Stadtteilauto nutzen.

Nutzungsentgelt

Die eigentlichen Kosten der Nutzung eines Stadtteilautos setzen sich aus Zeit- und Kilometer-Tarif zusammen. Das ist deshalb sinnvoll, da Fahrzeuge aus zwei Gründen Geld kosten: Man muss sie kaufen sowie Steuer- und Versicherung bezahlen; das Fahren kostet Treibstoff und nutzt das Fahrzeug ab. Ein Kleinwagen (Opel Corsa) kostet beispielsweise EUR 2,- pro Stunde - egal, ob Sie mit dem Auto unterwegs sind oder es nur vor Ihrer Haustür steht. Fahren Sie, so fällt ein Kilometerpreis von 18 Cent an, - allerdings einschließlich Benzin. Und das ist, im Gegensatz zu unseren Tarifen, in den letzten Jahren erheblich teurer geworden!

Für besondere Menschen haben wir uns zudem etwas besonderes einfallen lassen. So bezahlen Frauen im Mondscheintarif, d.h. nachts zwischen 0 und 8 Uhr, nicht für die Nutzungszeit. Schließlich sollen Sie nicht genötigt sein, nur wegen der Standkosten nachts noch alleine durch die Stadt zu gehen. Und für lange Fahrten und Urlauber gibt's ebenfalls Sondertarife, sowohl pauschal für Tage oder Wochen als auch für die Kilometer, wenn Sie sparsam fahren und Ihren Treibstoff selbst bezahlen.

Einkaufen, Oma besuchen, Urlaub machen

Ein Beispiel: Sie fahren samstags mal eben zum Einkaufen - etwas größer, weil's für die ganze Familie ist. Sie nutzen einen Corsa für 4 Stunden und fahren in dieser Zeit 25km. Das macht dann EUR 8,- für die Nutzungszeit sowie EUR 4,50 für die gefahrenen Kilometer, d.h. EUR 12,50 zusammen. Ein gewöhnlicher Autoverleiher hätte ihn für diesen betrag kein Auto zur Verfügung gestellt. Und im Taxi reichen 10 Euro in der Stadt allenfalls für 10km.

Oder Sie fahren Oma Grieshuber besuchen mit den Kindern. Das macht vier Personen, die 12 Stunden unterwegs sind, damit es sich lohnt - einmal hinter Deggendorf und zurück. Dann wählen Sie den Kleinwagen-Tagestarif: EUR 20,- für 24 Stunden. Da bleibt für die Rückfahrt der Abend offen, falls die Zwillinge unterwegs 5 mal Pipi müssen. Plus Kilometer-Tarif für 300km (= EUR 54,-) macht das EUR 74,-. Auch da hält kaum ein Autoverleiher mit, wenn Sie Versicherung und nächtliche Schalterstunden mitrechnen. Und die Buchung ist bei Stadtteilauto auch einfacher.

Und wie sieht's mit Urlaub aus? Österreich beispielsweise, nur Sie und Ihr Göttergatte. Sieben Tage "Wellness" mit gelegentlichen kleinen Ausflügen zu Kunstschätzen der Umgebung. Nehmen Sie den Kleinwagen: EUR 120,- für die Woche ist ein Preis, den Ihnen nicht einmal die Scheichs in arabischen Gefilden anbieten. Sie fahren rund 999 km und bezahlen den Sprit selbst, da sich Ihre Ausgeglichenheit im Urlaub positiv auf den Fahrstil auswirkt. Das macht dann EUR 99,90 plus ein wenig Benzin aus eigener Tasche bzw. österreichischen Zapfsäulen. Zusammengenommen gerade einmal EUR 219,90. Schauen wir einmal, was die Bahn von München nach Berlin verlangt: EUR 99,90 im Standardtarif und das gleiche nochmals zurück. Zugegeben - Berlin liegt nicht in Österreich. Aber für die verbleibenden rund 20 Euro kommen Sie weder in Berlin noch im Burgenland sehr weit.

Interesse an Stadtteilauto?

Das alles sind nur Beispiele. Wenn Sie noch mehr über Stadtteilauto und die Kosten des CarSharings wissen wollen, dann rufen Sie uns doch einfach an (Tel. siehe oben). Dann erhalten Sie neben einer ausführlichen Preisliste auch eine persönliche Beratung. Es könnte ja sein, dass sich CarSharing nicht für Sie lohnt, da Sie sehr häufig - z.B. auf dem Weg zur Arbeit - ein Auto brauchen. Wir sagen es Ihnen ehrlich, wenn Stadtteilauto Ihnen keinen Vorteil bringt. Denn CarSharing soll allen einen guten Preis machen: Dem Nutzer, der Gemeinschaft und der Natur.

 

 

089 / 63 77 777