Stadtteilauto - die feine Alternative!

Autofahren ist längst keine schlichte Form der Mobilität mehr. Autofahren ist eine Bewusstseinshaltung. Viele technische Entwicklungen haben unser Leben in den letzten hundert Jahren einschneidend verändert. Wir leben mit den Produkten der modernen Technik, sind vielfach von ihnen abhängig geworden. Doch sie alle sind für uns bloße Gegenstände geblieben. Bis auf das Auto.

Das Auto unter uns...

Das Auto spiegelt die Zweiseitigkeit unserer gesamten Existenz. Keine andere Erfindung hat sich so in unser Bewusstsein eingeschlichen, ist uns in ihren Vor- und Nachteilen so vertraut. Zwischen individueller Mobilität und Massenverkehr, zwischen Freiheit und Verkehrsinfarkt liegt ein schmaler Grat. Das Auto hat versprochen, dass wir alle uns mühelos auf diesem Grat bewegen könnten. Und wir haben es geglaubt, weil Kompromisse unser Alltag sind.

Es ist eine fantastische Idee, alle Autos von heute auf morgen abzuschaffen. Nicht, weil es technisch oder wirtschaftlich oder politisch unmöglich ist, sondern es sich niemand wirklich vorstellen kann. CarSharing ist daher nicht zuerst etwas für den Umweltschützer, den Pragmatiker oder Ökonomen. Sie denken die Welt weiter, wie sie sich ihnen heute darstellt. CarSharing ist dagegen der Ansatz zum Gedankensprung. Es bietet eine sichere Plattform, aus der Autofahrerwelt in die Autolosigkeit rüberzuspicken. CarSharing kann mit einer freiwilligen Entziehungskur verglichen werden - obwohl man sich ja nicht für süchtig hält. Es mag nicht jedem helfen, macht aber deutlich nüchterner, was die Unverzichtbarkeit des (eigenen) Autos anbelangt.

Wir ohne Auto...

Stadtteilauto bietet diese Bewusstseinerweiterung auf die professionelle Art - mit einem modernen und umweltfreundlichen Fuhrpark, 24-stündiger Verfügbarkeit eines Autos, sicheren Standplätzen in Tiefgaragen und stets direktem MVV-Anschluss. Der Vorteil: Keine Anschaffungskosten, keine Standkosten, keine Parkplatzsuche. Die Vernetzung mit dem Öffentlichen Nahverkehr ist dabei Programm. Statt eine ausschließliche Alternative bieten zu wollen, fördert Stadtteilauto die sinnvolle Integration der Verkehrssysteme.

Der Nachteil von CarSharing: Ihr Stadtteilauto gehört nicht ihnen. Wenn für Sie wahre Zuneigung über die Identifikation mit dem Eigentum geht, werden Sie von Stadtteilauto zwar nicht träumen. Das schließt allerdings Albträume über Reparatur-Rechnungen und Kfz-Steuerbescheide ebenfalls aus. Außerdem beginnt Ihre neue Auto-Mobilität dann nicht mehr unmittelbar vor ihrer Haustür, - falls Sie dort jemals einen Parkplatz fanden. Vielleicht sollte man hier an die Vorstellungen des verstorbenen Architekten und Künstlers Friedensreich Hundertwasser denken: Die Vertikale gehört dem Menschen, die Horizontale der Natur. Schlimm genug, dass die fahrenden Autos soviel Platz in unsern Städten einnehmen - müssen die parkenden Autos auch noch Straßenränder, Plätze und Höfe versperren?

Wir bei Stadtteilauto ...

Machen Sie den Sucht-Test: Fahren Sie weniger als 10.000 km im Jahr mit ihrem eigenen Fahrzeug, sind nicht wirklich abhängig vom Eigentum Auto. Sie können den Gedankensprung in die neue Freiheit wagen. Fahren und bezahlen Sie ein Auto nur, wenn Sie es tatsächlich brauchen. Zum Beispiel vom Gasteig aus. Oder vom Hauptbahnhof. Vielleicht ab dem Isartor oder dem Kolumbusplatz. Am Ostbahnhof? In Neuperlach? Kein Problem! CarSharing ist an den Stadtteilauto-Standorten innerhalb und außerhalb der Altstadt eine günstige Sache. Und das Bewusstsein, etwas für die Umwelt zu tun, gibt's gratis dazu.

 

 

089 / 63 77 777